• Stefan Otter

VertiFarm

Impressionen von der VertiFarm 2022 in Dortmund mit interessanten Keynotes. Ist der Hype Vertical Farming eine nachhaltige Alternative zu Ernährung von 9 Mrd. Menschen? Welche Pflanzen können denn „vertical“ angebaut werden oder wollen wir uns mit Salat, Basilikum und Erdbeeren versorgen? Um den Hype zu rechtfertigen, braucht es innovative Lösungen für eine Produktvielfalt bzw. holistische, dezentrale Ansätze, an der richtigen Stelle, die richtige Lösung – klingt einfacher als es ist – es braucht ein multidisziplinäres Herangehen mit den derzeitig vorherrschenden Problemstellungen respektive Lösungsansätze in petto, Kreislaufwirtschaft, Alternativenergien, ressourcenschonend und zielgerichtet. Es braucht eine klare Definition über die Anwendungsbereiche, die Zielsetzung, Erzeugung Superfood, Nahrungsmittelergänzung, gesunde Nahrung, dezentrale frische transportarme Einzellösungen für Gemüsequelle in Städten oder direkt für Restaurants. Ob indoor, outdoor oder rooftop ist nur eine Frage der Nutzenoptimierung, die technischen Voraussetzungen sind da und vielfältig. Eines ist aus unserer Sicht klar, Vertical Farming kann und soll die Landwirtschaft nicht ersetzen, sondern nachhaltig ergänzen. Auf der VertiFarm wurde aber auch über den „veganen“ Tellerrand geschaut, wie sichern wir in Zukunft Tierwohl und Gesundheit ab, wie stellen wir sicher, dass Antibiotika Resistenzen bekämpft werden und nicht nur bei den Tieren auch bei den Landwirten selbst. „Würmerfarmen“ scheinen hier eine makrobiotische Lösung für gesunde Hühner und Schweine zu sein. Wie immer ist Balance und Ausgewogenheit der Weg, der beschritten werden sollte. Don´t forget the proteins go Multiaquaponik.



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